Fedora Weekly News Issue 56 in German
From FedoraNEWS.ORG
Translated by Niels Neuberg on 2006-07-24
This issue is also available in the following languages: English, French, German, Spanish, Polish, Portuguese, Korean, Serbian
Willkommen zur Ausgabe 56 der Fedora-Wochennachrichten (FWN), dem wöchentlichen Newsletter für die Fedora-Community. Die neuesten Meldungen finden Sie wie immer hier.
| Table of contents |
Verschiebung vom FC6 Test2 Feature Freeze
Jeremy Katz (http://fedoraproject.org/wiki/JeremyKatz) announces in fedora-maintainers (http://www.redhat.com/archives/fedora-maintainers/2006-July/msg00360.html):
Mit dem Wechsel zu einem 2.6.18-rc-basierten Kernel erfordert das Einrichten von Xen etwas mehr Aufwand. Da Xen eines der wichtigsten Funktionen von Fedora Core 6 ist, versuchen wir das zweite Test-Release (und damit auch den Feature Freeze) etwas hinauszuschieben, da wir auf Xen nur ungern verzichten möchten.
Nach einer Diskussion mit der Fedora-Leitung haben wir entschieden, den Feature Freeze für Test2 hinauszuschieben, bis Xen wieder mit aktuellen Kernels arbeitet. Nach dem heutigen Kenntnisstand sollte das bis Montag, den 24. Juli, erreicht sein. Wir werden weiter informieren, sobald es neue Erkenntnisse gibt.
Ende der Lebenszeit für FC1, FC2, RHL7.3 und RHL9
Jesse Keating (http://fedoraproject.org/wiki/JesseKeating) gibt in der fedora-legacy-announce (http://www.redhat.com/archives/fedora-legacy-announce/2006-July/msg00000.html) bekannt:
Da Fedora Core 6 Test 2 für den 26. Juli angekündigt ist, möchten wir das Ende der Lebenszeit für verschiedene noch Legacy-unterstützte Versionen bekannt geben.
Nach ausführlicher Diskussion in der fedora-legacy-list und im #fedora-legacy IRC im Freenode-Netzwerk haben wir das Ende der folgenden Versionen mit Erscheinen von FC6T2 beschlossen: Fedora Core 1, Fedora Core 2. Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch die Versionen 3 and 4 of Fedora Core unterstützt.
Für unsere Red Hat-Linux-Versionen (7.3 and 9) wurde folgendes festgelegt: Neue Themen (Fehler) werden noch bis zum 1. Oktober angenommen und möglichst bis 31. Dezember diesen Jahres behoben. Was nach dem 01.10. eingereicht oder von dem bis dahin eingereichten nicht bis zum 31.12. behoben ist, wird nicht (weiter) bearbeitet. Damit wird die Unterstützung der Red Hat-Linux-Distributionen von Fedora Legacy beendet.
Einführung von "Fedora Women"
Patrick W. Barnes (http://fedoraproject.org/wiki/PatrickBarnes) kündigt in der fedora-announce-list (http://www.redhat.com/archives/fedora-announce-list/2006-July/msg00003.html) an:
Als Unterstützunf für die Frauen, die Fedora mit nutzen und entwickeln, wurde das "Fedora Women"-Programme letzte Woche aufgelegt. Es bieten den beteiligten Frauen eine Forum und wird möglicherweise den Frauen weitere Leistungen bieten, die Fedora zu dem machen, was es ist.
Fedora auf der O'reilly OSCON 2006
Jack Aboutboul (http://fedoraproject.org/wiki/JackAboutboul) schreibt fedora-announce-list (http://www.redhat.com/archives/fedora-announce-list/2006-July/msg00005.html):
Alle sind herzlich eingeladen, das Fedora-Projekt auf der kommenden O'Reilly Open Source-Konferenz (OSCON 2006) vom 24. bis 28. Juli im Oregon Convention Center in Portland, Oregon zu besuchen. Fedora stellt dort im .org-Pavillon aus und veranstallten dort "Birds of a Feather"-Sessions.
http://conferences.oreillynet.com/os2006/
Exploit für Ausweitung der Kernelrechte CVE-2006-3626
Mark Cox (http://people.redhat.com/mjc/) weist in seinem Blog (http://www.awe.com/mark/blog/security/200607171008.html) darauf hin:
Am Freitag, dem 14. Juli, wurde vielfach über einen Exploit für eine Verwundbarkeit im Linux-2.6-Kernel CVE-2006-3626 (http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CAN-2006-3626) berichtet, die versucht, einem lokalen Nutzer Root-Rechte zu verschaffen. Dieses Exploit benötigt einen Kernel, der das Format "a.out" von Binaries unterstützt.
Da Red Hat Enterprise Linux 4, Fedora Core 4 und Fedora Core 5 dieses Format nicht unterstützen, wird dieser Exploit mit deren Standard-Kernels auch nicht funktionieren. Uns ist bisher keine Möglichkeit bekannt, bei der der Exploit auch ohne a.out-Unterstützung im Kernel erfolgreich angewendet wurde. Außerdem starten diese Betriebssysteme SELinux standardmäßig im Enforcing Mode. SELinux blockt Versuche, diesen Exploit auszunutzen, vollständig ab (http://www.redhat.com/archives/fedora-selinux-list/2006-July/msg00071.html).
NewsForge: Neuer Fedora-Testleiter nimmt Arbeit auf
Aus einem kürzlich bei NewsForge (http://trends.newsforge.com/trends/06/07/11/1431207.shtml?tid=138&tid=2) erschienenen Artikel:
"Ich möchte, dass alle wissen, dass das Testen ein Teil der Entwicklung ist", sagt Woods. "Es ist ein ganz normales Thema beim ordentlichen Erstellen von Software. Wenn es einmal einen gewissen Stand erreicht hat, beginnen rigorose Regressionstests und dergleichen. Ich denke, die Open Source-Community braucht das. Und das brauche ich nicht wirklich zu sagen -- die Meisten wissen selbst, wie wichtig das ist. Mein eigentliches Ziel ist es, das Testen einfacher zu gestalten." Mit der Integration von Red Hats interner Testsoftware bei Fedora und etwas mehr Disziplin beim Testen hofft Woods, diese Vereinfachungen nicht nur Fedora zu bringen, sondern freier Software ganz allgemein. Und - so ganz nebenbei - Fedoras Nörgler ein für alle Mal ruhig zu stellen.
Fedora-Wochenbericht vom 17.07.2006
Wir haben eine neue Möglichkeit, sowohl der Projektleitung als auch der Community Neuigkeiten und Sitzungsprotokolle jedes Unterprojekts zukommen zu lassen, um Informationen über Ereignisse im Fedora-Universum in einem verständlichen und referenzierbaren Format.
Fedora Core 4 und 5 Updates
In der Woche vom 17. bis 23. Juli hat das Fedora-Projekt 12 Fedora Core 4 Updates (http://fedoranews.org/cms/FC4) einschließlich 4 Sicherheitshinweisen herausgegeben.
In der Woche vom 17. bis 23. Juli hat das Fedora-Projekt 27 Fedora Core 5 Updates (http://fedoranews.org/cms/FC5) einschließlich 5 Sicherheitshinweisen herausgegeben.
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