Fedora Weekly News Issue 35 in German
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Translated by Niels Neuberg on 2006-03-04
This issue is also available in the following languages: English, French, German, Spanish
Willkommen zu den neuen Fedora Wochennachrichten (FWN), dem wöchentlichen Newsletter für die Fedora Community. Die neuesten Meldungen finden Sie wie immer hier.
| Table of contents |
Ankündigung von Fedora Core 5 Test 3
Jesse Keating (http://fedoraproject.org/wiki/JesseKeating) meldet in der Liste (http://www.redhat.com/archives/fedora-announce-list/2006-February/msg00059.html):
Das Fedora Projekt meldet das dritte Release des Fedora Core 5 Entwicklungszweiges, verfügbar für i386-, x86_64- und PPC/PPC64-Architekturen. Beachten Sie bitte, dass diese Testversionen nur für die Erprobung vorgesehen sind und einige Teile davon möglicherweise nicht funktionieren oder sich noch häufiger ändern. Herausragende Funktionen von FC5 Test 3 ======================================= * Xen, jetzt auch für x86_64! * Paketauswahl im Installer wurde wieder aktiviert * Verwendung eines neueren gcc4.1-Snapshots für mehr Leistung und Sicherheit * Hibernate sollte nun auf einer breiteren Palette von Hardware funktionieren (nutzen Sie pm-hibernate zum Testen) * PPC-Installations-CDs können wieder gebootet werden. * Vereinheitlichtes SRPM-Set statt pro Architektur * Umfangreiche Fehlerbereinigung gegenüber der Test 2-Version * mehr als 1600 Extras-Pakete verfügbar über yum Die neuesten Release Notes sind hier (http://fedora.redhat.com/docs/release-notes/fc5/test3-latest-en/) verfügbar. Bitte beachten Sie diese Seite (http://fedoraproject.org/wiki/FC5Test3CommonProblems) mit einer aktualisierten Liste wichtiger Anmerkungen zu FC5 Test 3, um häufige Probleme zu vermeiden oder zu beheben.
Außerdem vermerkte er in seinem Blog (http://jkeating.livejournal.com/15887.html):
Das Größte für mich ist das neue Layout der Distribution. Es gibt keine Architektur- spezifischen Sources mehr. Natürlich funktioniert in diesem Testrelease noch nicht alles einwandfrei. Die ISOs enthielten keine Source-RPMS, Ups...
Achtung, Nutzer proprietärer Grafiktreiber!
Warren Togami (http://fedoraproject.org/wiki/WarrenTogami) weist in seiner E-Mail auf eine wichtige Nachricht von Mike A. Harris (http://fedoraproject.org/wiki/MikeAHarris) auf der devel-list (http://www.redhat.com/archives/fedora-devel-list/2006-February/msg01178.html) hin:
Es wurden kürzlich eine Menge Bugs in X gemeldet, deren Ursache offenbar 3rd party Grafikkartentreiber sind. Allerdings war in vielen Fällen nicht offensichtlich, dass sie die Ursache der Fehler sind, da die Nutzer von Red Hat unterstützte Treiber verwendeten und nicht die proprietären, die sie vorher installert hatten. ... Sowohl ATIs als auch Nvidias proprietäre Grafiktreiber-Installationsroutinen ersetzen die von Red Hat unterstützte libGL mit ihrer eigenen libGL. Nvidias Treiber installiert außerdem einen Ersatz für das libglx.a-X-Servermodul, das das von Red Hat unterstützte X.Org-Modul ersetzt. ATIs Treiber ersetzt möglicherweise libglx.a mit seiner eigenen Version, das habe ich nicht geprüft (wenn es jemand bestätigen kann, wäre ich dankbar, es mit Sicherheit zu wissen). ... Zusammenfassung: Wenn Sie vorhaben, einen proprietären Treiber zu verwenden, tun Sie sich und anderen den großen Gefallen, zumindest Ihre Treiber von zuverlässigen Drittanbietern wie livna.org (http://rpm.livna.org/livna-switcher.html) zu verwenden, die die RPM-Pakete ohne Überschreiben von Red Hat-Dateien installieren.
FUDCon Delhi 2006 Bericht
Rahul Sundaram (http://fedoraproject.org/wiki/RahulSundaram) berichtet (http://fedoraproject.org/wiki/FUDCon/FUDConDelhi2006/Report?action=print) von seiner Teilnahme und seinen Erfahrungen als Fedora-Repräsentant von Indien auf der FUDCon Delhi 2006 (http://fedoraproject.org/wiki/FUDCon/FUDConDelhi2006):
Die FUDCon Delhi 2006 wurde als Teil der am 9. Februar 2006 stattfindenden LinuxAsia organisiert. Obwohl es eigentlich ein auf das Geschäftliche fokusierte Veranstaltung war, wurde sie quasi von Studenten und anderen Entwicklern überrannt, die an allen möglichen Dingen interessiert waren. Foss.in scheint immer noch besser auf Entwickler und die Gemeinschaft ausgerichtet zu sein, falls das Ihre Interessen sind. ... Das Gute an Fedora ist, dass wir etwa alle sechs Monate ein neues Release erscheint, was eine Menge Beachtung in Form von Downloads, neuen Anwendern, Lob und Kritik findet. Wir werden uns auch weiterhin der Community öffnen sowie die Kommunikation innerhalb des Projektes und mit interessierten Nutzer fördern.
FOSDEM 2006 Report
Thomas Canniot (http://fedoraproject.org/wiki/ThomasCanniot) berichtet (http://fedoraproject.org/wiki/FedoraEvents/FOSDEM/Report?action=print) von seiner Teilnahme und seinen Erfahrungen als Fedora-Repräsentant Frankreich auf der FOSDEM 2006 (http://fedoraproject.org/wiki/FedoraEvents/FOSDEM):
Die FOSDEM fand am 25. und 26. Februar in Brüssel (Belgien) statt. Obwohl es eigentlich eine Entwickler-Veranstaltung ist, wurden auch viele Fragen zu freier Software im Allgemeinen gestellt. ... Fotos vom Stand und der Veranstaltung sind verfügbar auf http://mrtomlinux.multiply.com/photos/album/5. Die ersten neun Bilder zeigen den Fedora-Stand. Weitere Fotos (ohne den Fedora-Stand): http://flickr.com/groups/fosdem
In einer diesbezügliche Mitteilung wurden FOSDEM 2006 Interviews (http://www.fosdem.org/2006/index/interviews) mit mehreren Projekten veröffentlicht.
Nrpms.net ReadMe
Entsprechend der Nrpms.net ReadMe (http://www.nrpms.net/):
Wegen kürzlich und früher erfolgter Änderungen in Fedora wird nrpms.net ab Fedora Core 5 keine Gnome- und Mono-RPMS mehr zur Verfügung stellen. Diese Änderung wurde auch auf Grund der Entscheidung von Fedora getroffen, den Mono-Stack in das nächste Release zu integrieren und damit dem Wunsch der Ersteller der Pakete zu folgen, künftig sowohl den doppelten Aufwand bei nrpms.net zu vermeiden, als auch der Synchronisation der Gnome- und Fedora-Release-Zyklen und den politischen Änderungen bei Fedora Rechnung zu tragen. Daher wird das nrpms.net-Team die Pakete in Core und Extras direkt zur Verfügung stellen. Mit dem Erscheinen von Fedora Core 5 müssen die Pakete für alle Fedora Core-Versionen als veraltet angesehen werden.
Bewertung: Fedora Core 5 Benchmarks
Phoronix.com (http://phoronix.com/) hat einen Test der Fedora Core 5 Benchmarks (http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=404&num=1) veröffentlicht:
Seit dem Beginn des Fedora Core Projektes - teilweise dank Red Hat - war Fedora weitgehend führend für andere, darauf basierende Distributionen und hat auch die Messlatte für künftige Linux-Distributionen gesetzt. ... Eine der wesentlichen Verbesserungen in Fedora Core 5 ist dank GNOME v2.13/2.14 die Geschwindigkeitsverbesserung auf dem Desktop. Das Zeichnen der Schriften wurde ebenso verbessert wie auch die neue, GSlice genannte Verwaltung der Speicherbelegung in GNOME v2.14, die für den 15. März angekündigt ist.
Red Hat bietet Linux Alternative für Oberfläche an
CNET News (http://news.com.com/) veröffentlichte einen Artikel Red Hat bietet Linux eye candy Alternative an (http://news.com.com/2061-10795_3-6042651.html):
Die nächste Version von Red Hats Fedora Linux wird eine Software enthalten, die dem Betriebssystem etwas vom Aussehen des konkurrierenden Novell-Projekts gibt, aber einen weniger tief eingreifenden Mechanismus verwendet, wie seine Verfechter sagen. Novells Projekt heißt Xgl (http://www.novell.com/linux/xglrelease/), Red Hats Alternative dazu ist AIGLX (http://fedoraproject.org/wiki/RenderingProject/aiglx), eine Abkürzung für Accelerated Indirect GL X (beschleunigte indirektes GL X). X bezieht sich dabei auf die X.org-Software, die die grafischen Ausgaben der meisten Unix- und Linux-Computer erzeugt, und GL auf OpenGL, den Standard für 3D-Grafiken.
Nebenbei: Es handelt sich um Fedora Core vom Fedora Projekt und nicht Fedora Linux von Red Hat: Fedora Projekt FAQ (http://fedoraproject.org/wiki/FAQ).
Banshee: Unter Linux-Musikspielern...
Linux.com (http://www.linux.com/) gab einen Artikel heraus "Unter Linux Musik-Spielern, Banshee ist ein echter Heuler" (http://www.linux.com/article.pl?sid=06/02/14/235210):
In den letzten Jahren sind Musikspieler für Linux wie Pilze aus dem Boden geschossen, um den verschiedensten Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich habe alle möglichen ausprobiert, seit ich dieses Betriebssystem nutze, aber keiner erfüllte meine Ansprüche perfekt. Kürzlich probierte ich es mit dem zunehmend populärer werdenden Musikspieler Banshee und habe einen neuen persönlichen Favoriten gefunden.
In einer diesbezüglichen Meldung erwähnt Christopher Aillon (http://fedoraproject.org/wiki/ChristopherAillon) iPod (http://www.apple.com/ipod/ipod.html) mit Banshee (http://banshee-project.org/) in seinem blog (http://christopher.aillon.org/blog/dev/fedora/20060222-banshee.html).
LUKS: Es gibt keine Sicherheit auf dieser Welt...
David Zeuthen demonstriert (http://freedesktop.org/~david/crypto/) LUKS (http://luks.endorphin.org/), ein Festplatten-Verschlüsselungsprogramm für Linux in seinem Blog (http://blog.fubar.dk/?p=64):
Ich habe mit W. Michael Petullo (http://www.flyn.org/index.html) so lange an der Integration von LUKS in den GNOME Desktop mittels HAL gebastelt, bis es passte. ... Hoffentlich bekommen wir diese Teile noch in Fedora Core 5! Die Patches selbst sind ziemlich einfach, aber es wird noch HAL und gnome-mount aus dem Entwicklungszweig benötigt. Ich werde letztere noch in dieser Woche freigeben.
Fedora Core 4 Updates
In der Woche vom 20. bis 26. Februar hat das Fedora Projekt 11 Fedora Core 4 Updates (http://fedoranews.org/cms/FC4) und diesmal keine Sicherheitshinweise herausgegeben.
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